Aktualisiert am 26.07.2026
Und wie du sie von Anfang an vermeiden kannst
Einen Blog zu starten, fühlt sich am Anfang unglaublich motivierend an.
Du hast ein Thema, erste Ideen und vielleicht schon eine Vorstellung davon, was mit deinem Blog später einmal möglich sein könnte. Du möchtest dein Wissen teilen, andere Menschen unterstützen, dir eine eigene Reichweite aufbauen oder langfristig sogar Geld mit deinen Inhalten verdienen.
Doch nach den ersten veröffentlichten Artikeln kommt bei vielen die Ernüchterung:
Die Besucher bleiben aus, Google zeigt den neuen Blog noch nicht an und auch die ersten Pinterest-Pins bringen nicht sofort die erhofften Klicks.
Genau an diesem Punkt beginnen viele, an ihrer Idee zu zweifeln.
Ich kenne diese Gedanken aus meiner eigenen Anfangszeit. Seitdem ich meinen Blog gestartet habe, habe ich nicht nur viele Artikel geschrieben, sondern auch getestet, verändert und einige Entscheidungen später noch einmal überdacht.
Dabei habe ich etwas Wichtiges gelernt:
Ein Blog scheitert meistens nicht daran, dass jemand nicht gut genug schreiben kann. Häufig fehlt einfach ein klarer Plan – oder die Erwartungen an die ersten Wochen und Monate sind zu hoch.
Viele typische Anfängerfehler lassen sich vermeiden, wenn du sie früh erkennst.
In diesem Artikel zeige ich dir deshalb zehn Fehler, die neue Bloggerinnen besonders häufig machen. Du erfährst außerdem, wie du es besser machen kannst und worauf es beim Aufbau eines Blogs wirklich ankommt.
Du musst dabei nicht von Anfang an alles perfekt umsetzen.
Viel wichtiger ist, dass du eine klare Grundlage schaffst, mit deinen ersten Inhalten beginnst und deinem Blog genügend Zeit gibst, sich zu entwickeln.
Du möchtest deinen Blog mit einem klaren Plan starten?
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1. Zu früh Geld verdienen wollen
Natürlich ist es nicht falsch, mit einem Blog langfristig Geld verdienen zu wollen.
Vielleicht möchtest du Affiliate-Produkte empfehlen, eigene digitale Produkte verkaufen, Werbeeinnahmen erzielen oder später eine Dienstleistung anbieten. Es ist sogar sinnvoll, dir früh Gedanken darüber zu machen, welche Einnahmequellen zu deinem Thema und deiner Zielgruppe passen könnten.
Der Fehler liegt nicht in diesem Ziel.
Problematisch wird es, wenn du erwartest, dass bereits nach wenigen Artikeln regelmäßig Geld hereinkommt.
Ein Blog braucht zuerst eine stabile Grundlage:
▪️ hilfreiche Inhalte
▪️ eine klar definierte Zielgruppe
▪️ regelmäßige Besucher
▪️ Vertrauen
▪️ ein passendes Angebot
Auch ich habe in meinen Blogartikeln früh eigene Produkte und Affiliate-Empfehlungen eingebunden. Dabei habe ich schnell gemerkt: Nur weil ein Angebot vorhanden ist, wird es nicht automatisch gekauft.
Zuerst müssen Menschen deinen Blog finden. Anschließend müssen deine Inhalte ihnen wirklich weiterhelfen. Und erst wenn daraus Vertrauen entsteht, können aus Leserinnen später auch Kundinnen werden.
Bei mir entwickelte sich daraus mit der Zeit ein zusammenhängendes System:
Pinterest-Pin → Blogartikel → Freebie → E-Mail-Liste → passendes Angebot
Jeder einzelne Schritt erfüllt dabei eine wichtige Aufgabe. Der Pin macht auf ein Thema aufmerksam. Der Blogartikel hilft bei einer konkreten Frage. Das Freebie vertieft den Inhalt. Über die E-Mail-Liste entsteht eine langfristige Verbindung. Erst danach folgt ein Angebot, das zum nächsten Problem der Leserin passt.
So machst du es besser:
Konzentriere dich am Anfang vor allem darauf,
▪️ mehrere hilfreiche Blogartikel zu veröffentlichen,
▪️ eine klare Themenrichtung aufzubauen,
▪️ über Google oder Pinterest erste Besucher zu gewinnen,
▪️ ein passendes Freebie anzubieten,
▪️ und deine E-Mail-Liste von Anfang an mit aufzubauen.
Du musst mit der Monetarisierung nicht jahrelang warten. Affiliate-Links, eigene Produkte oder andere Angebote dürfen bereits früh Teil deines Blogs sein.
Erwarte nur nicht, dass sie sofort regelmäßige Einnahmen bringen.
Ein Blog ist kein Schnell-reich-werden-Modell. Er ist ein langfristiges System, das mit jedem hilfreichen Artikel, jedem passenden Pin und jeder gewonnenen Leserin ein Stück stärker wird.
Mein wichtigstes Learning: Plane deine späteren Einnahmequellen früh – aber baue zuerst den Grund auf, auf dem diese Einnahmen überhaupt entstehen können.
2. Zu früh aufgeben
Dieser Fehler hängt eng mit den Erwartungen zusammen, die viele an ihren neuen Blog haben.
Du veröffentlichst deine ersten Artikel, erstellst Pinterest-Pins und wartest darauf, dass die Besucher kommen. Doch nach einigen Wochen sieht die Realität vielleicht so aus:
▪️Google zeigt deine Artikel noch kaum an.
▪️Deine Pinterest-Pins erhalten erste Impressionen, aber nur wenige Klicks.
▪️Die Besucherzahlen schwanken stark.
▪️Deine E-Mail-Liste wächst langsam.
▪️Die ersten Einnahmen bleiben noch aus.
Dann entsteht schnell das Gefühl, dass sich die ganze Arbeit nicht lohnt.
Doch genau diese erste Phase gehört zum Aufbau eines Blogs dazu.
Google muss deine Website zunächst entdecken, deine Inhalte einordnen und Vertrauen in deine Domain entwickeln. Auch Pinterest benötigt Zeit und genügend Inhalte, um zu erkennen, zu welchen Themen deine Pins passen und welchen Menschen sie gezeigt werden sollen.
Ein neuer Blog wächst deshalb selten in einer geraden Linie.
Es kann Tage geben, an denen plötzlich mehr Menschen deine Artikel besuchen. Danach werden die Zahlen vielleicht wieder kleiner. Das bedeutet nicht automatisch, dass deine Strategie nicht funktioniert.
Auch ich musste lernen, nicht jeden einzelnen Tag anhand meiner Statistiken zu bewerten. Entscheidend ist nicht, ob ein Pin sofort viele Klicks bekommt oder ein Artikel innerhalb weniger Tage bei Google erscheint.
Wichtiger ist die Entwicklung über mehrere Wochen und Monate.
Meine ersten Blogartikel und Pinterest-Pins waren nicht perfekt. Trotzdem waren sie notwendig. Durch sie konnte ich erkennen,
▪️welche Themen meine Leserinnen interessieren,
▪️welche Überschriften neugierig machen,
▪️welche Pins angeklickt werden,
▪️und an welchen Stellen ich meine Inhalte verbessern muss.
Diese Erkenntnisse hätte ich nicht gewonnen, wenn ich nach den ersten ruhigen Wochen wieder aufgehört hätte.
So machst du es besser:
Setze dir am Anfang keine Ziele, die du kaum beeinflussen kannst.
Statt dir beispielsweise sofort eine bestimmte Besucherzahl oder einen festen Umsatz vorzunehmen, kannst du dir umsetzbare Ziele setzen:
▪️regelmäßig hilfreiche Blogartikel veröffentlichen
▪️bestehende Artikel verbessern und intern verlinken
▪️passende Pinterest-Pins erstellen
▪️erste Suchbegriffe recherchieren
▪️ein Freebie und eine E-Mail-Liste aufbauen
▪️deine Ergebnisse einmal pro Woche oder Monat auswerten
So richtest du deinen Blick auf die Dinge, die du tatsächlich steuern kannst.
Du musst nicht jeden Tag an deinem Blog arbeiten. Eine realistische Routine, die zu deinem Alltag passt, bringt dich langfristig weiter als ein überfordernder Plan, den du nur zwei Wochen durchhältst.
Mein wichtigstes Learning: Ein Blog braucht nicht nur gute Ideen. Er braucht vor allem genügend Zeit, konsequente Umsetzung und die Bereitschaft, aus den ersten Ergebnissen zu lernen.
3. Zu wenige hilfreiche Blogartikel veröffentlichen
Ein Blog mit nur zwei oder drei Artikeln bietet wenige Möglichkeiten, über Google oder Pinterest gefunden zu werden.
Jeder neue Beitrag ist eine weitere Tür zu deinem Blog. Gleichzeitig hilft eine zusammenhängende Auswahl an Artikeln den Suchmaschinen und deinen Leserinnen dabei, dein Thema besser zu verstehen.
Das bedeutet aber nicht, dass du möglichst schnell 50 oder 100 Beiträge veröffentlichen musst.
Qualität, Relevanz und eine klare Themenrichtung sind wichtiger als die reine Anzahl.
So machst du es besser:
Beginne mit einigen grundlegenden Inhalten, die wichtige Fragen deiner Zielgruppe beantworten:
▪️ein hilfreicher Grundlagenartikel
▪️eine Schritt-für-Schritt-Anleitung
▪️eine praktische Checkliste
▪️ein Artikel über häufige Fehler
▪️eine Lösung für ein konkretes Problem
Anschließend kannst du diese Themen nach und nach vertiefen und sinnvoll miteinander verlinken.
Vergiss dabei deine bestehenden Beiträge nicht. Häufig bringt es mehr, einen älteren Artikel zu ergänzen, besser zu strukturieren oder mit neuen Pinterest-Pins erneut sichtbar zu machen, als ständig nur neue Inhalte zu produzieren.
Du brauchst keine perfekte Veröffentlichungsroutine. Entscheidend ist, dass sie dauerhaft zu deinem Alltag passt.
Mein wichtigstes Learning: Nicht möglichst viele Artikel bringen deinen Blog voran, sondern hilfreiche Inhalte, die zusammenpassen und regelmäßig verbessert werden.
4. Über zu viele verschiedene Themen schreiben
Ein häufiger Anfängerfehler ist ein Blog ohne klare Richtung.
Heute schreibst du über Reisen, morgen über gesunde Rezepte und nächste Woche über Finanzen. Für dich mögen diese Themen interessant sein – für deine Leserinnen und Suchmaschinen ist jedoch schwer zu erkennen, wofür dein Blog steht.
Eine klare Nische macht vieles leichter:
▪️Du weißt, welche Inhalte du erstellen kannst.
▪️Deine Zielgruppe erkennt, wobei du ihr hilfst.
▪️Google und Pinterest können deine Inhalte besser einordnen.
▪️Passende Produkte und Angebote lassen sich sinnvoller integrieren.
Du musst dich dabei nicht auf ein einziges kleines Thema beschränken. Eine gute Nische darf aus drei bis fünf zusammengehörigen Themenbereichen bestehen.
Bei meinem Businessblog gehören beispielsweise Bloggen, Pinterest, Online Business und digitale Produkte zusammen. Die einzelnen Bereiche ergänzen sich und richten sich an dieselbe Zielgruppe.
So machst du es besser:
Prüfe vor einem neuen Artikel:
▪️Passt das Thema zu meiner Zielgruppe?
▪️Löst es eine ihrer Fragen oder Herausforderungen?
▪️Ergänzt es meine bestehenden Inhalte?
Wenn du diese Fragen mit Ja beantworten kannst, passt der Artikel wahrscheinlich zu deiner Nische.
Du bist noch unsicher, welches Thema zu dir passt? In meinem Artikel „Wie finde ich meine Nische?“ und in der kostenlosen Nischen-Checkliste findest du eine klare Anleitung.
Mein wichtigstes Learning: Eine Nische schränkt dich nicht ein. Sie sorgt dafür, dass deine Inhalte zusammenpassen und dein Blog als Ganzes verständlich wird.
5. Keine Suchbegriffe berücksichtigen
Viele neue Bloggerinnen schreiben nur über Themen, die ihnen spontan einfallen.
Das ist nicht grundsätzlich falsch. Wenn du jedoch möchtest, dass deine Artikel über Google oder Pinterest gefunden werden, solltest du auch wissen, wonach deine Zielgruppe tatsächlich sucht.
Suchbegriffe helfen den Plattformen dabei, den Inhalt deines Artikels einzuordnen. Gleichzeitig zeigen sie dir, welche Fragen und Probleme deine Leserinnen beschäftigen.
Du brauchst dafür am Anfang kein teures SEO-Tool.
So machst du es besser:
Gib dein Thema bei Google oder Pinterest ein und achte auf:
▪️automatische Suchvorschläge
▪️ähnliche Suchanfragen
▪️häufig gestellte Fragen
▪️wiederkehrende Begriffe in erfolgreichen Inhalten
Wähle für jeden Artikel einen klaren Hauptsuchbegriff und einige passende Nebenbegriffe. Verwende sie natürlich in der Überschrift, in Zwischenüberschriften und im Text.
Vermeide es jedoch, deinen Artikel künstlich mit Keywords zu füllen. Schreibe zuerst für den Menschen und beantworte die Frage hinter dem Suchbegriff so hilfreich wie möglich.
Aus dem allgemeinen Thema „Bloggen“ kann beispielsweise der konkrete Artikel „Wie starte ich einen Blog als Anfängerin?“ entstehen.
Mein wichtigstes Learning: Ein guter Artikel braucht nicht möglichst viele Keywords, sondern ein klares Thema, eine erkennbare Suchabsicht und eine hilfreiche Antwort.
6. Zu hohe Erwartungen haben
Ein neuer Blog wächst selten innerhalb weniger Wochen zu einer großen Reichweite oder einer zuverlässigen Einnahmequelle.
Trotzdem vergleichen viele Anfängerinnen ihre ersten Ergebnisse mit Blogs, die bereits seit Jahren bestehen. Dadurch wirken kleine Fortschritte plötzlich bedeutungslos.
Dabei gehören auch diese Entwicklungen zum Wachstum:
▪️der erste Besucher über Google
▪️der erste Klick von Pinterest
▪️die erste Anmeldung zum Newsletter
▪️ein Artikel, der häufiger gelesen wird
▪️ein Pin, der besser funktioniert als die vorherigen
Google und Pinterest benötigen Zeit, um deine Inhalte zu verstehen und richtig einzuordnen. Dafür können gute Blogartikel und Pins noch Monate oder sogar Jahre später Besucher bringen.
Genau darin liegt der große Vorteil gegenüber kurzlebigen Social-Media-Posts.
So machst du es besser:
Bewerte deinen Blog nicht täglich. Sieh dir lieber einmal pro Monat an,
▪️welche Artikel besucht wurden,
▪️woher deine Leserinnen kamen,
▪️welche Pins Klicks erhielten,
▪️und welche Themen besonders gefragt waren.
Nutze diese Ergebnisse, um deine nächsten Inhalte zu planen und bestehende Artikel zu verbessern.
Mein wichtigstes Learning: Erfolg zeigt sich am Anfang nicht nur in hohen Besucherzahlen oder Einnahmen. Auch kleine Entwicklungen zeigen dir, dass dein Blog Schritt für Schritt wächst.
7. Blogartikel nicht übersichtlich strukturieren
Lange Textblöcke ohne Absätze oder Zwischenüberschriften wirken schnell anstrengend.
Viele Menschen lesen einen Blogartikel außerdem nicht sofort vollständig. Sie überfliegen ihn zuerst und suchen nach der Information, die für sie gerade wichtig ist.
Eine gute Struktur hilft deinen Leserinnen dabei, sich schnell zurechtzufinden. Gleichzeitig können auch Suchmaschinen den Inhalt deines Artikels besser erfassen.
So machst du es besser:
Nutze in deinen Blogartikeln:
▪️eine klare Hauptüberschrift
▪️sinnvolle Zwischenüberschriften
▪️kurze Absätze
▪️Listen und Hervorhebungen
▪️passende Bilder
▪️ein Inhaltsverzeichnis bei längeren Artikeln
Achte außerdem darauf, nicht zu viele unterschiedliche Schriftarten, Farben oder Gestaltungselemente zu verwenden. Dein Text sollte auch auf dem Smartphone angenehm lesbar sein.
Ein übersichtlicher Artikel wirkt nicht nur professioneller. Er erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, dass deine Leserinnen länger bleiben und weitere Inhalte anklicken.
Mein wichtigstes Learning: Ein guter Inhalt hilft nur dann, wenn Leserinnen die wichtigen Informationen schnell finden und leicht verstehen können.
8. Keine internen Links setzen
Viele neue Bloggerinnen veröffentlichen ihre Artikel einzeln, ohne sie miteinander zu verbinden.
Dadurch endet der Besuch häufig nach einem einzigen Beitrag – obwohl auf dem Blog weitere hilfreiche Inhalte vorhanden wären.
Interne Links führen deine Leserinnen zu passenden Artikeln und zeigen ihnen, welcher Schritt als Nächstes sinnvoll ist. Gleichzeitig helfen sie Google dabei, die Struktur und die wichtigsten Themen deines Blogs besser zu verstehen.
So machst du es besser:
Verlinke in jedem Artikel auf passende weiterführende Inhalte. Achte dabei darauf, dass der Link wirklich zum aktuellen Thema passt.
In einem Artikel über typische Anfängerfehler kannst du beispielsweise zu diesen Themen weiterleiten:
▪️den ersten Blog erstellen
▪️die passende Nische finden
▪️Blog-Traffic mit Pinterest aufbauen
▪️mit einem Blog Geld verdienen
Verwende für den Link eine klare Beschreibung. „So startest du deinen ersten Blog“ ist hilfreicher als ein allgemeines „Hier klicken“.
Prüfe außerdem ältere Artikel regelmäßig und ergänze Links zu neu veröffentlichten Beiträgen.
Mein wichtigstes Learning: Jeder Artikel sollte nicht nur eine Frage beantworten, sondern deine Leserin auch zu einem sinnvollen nächsten Schritt führen.
9. Keine Strategie für mehr Besucher haben
Ein guter Blogartikel wird nicht automatisch gefunden, nur weil du ihn veröffentlicht hast.
Viele Anfängerinnen schreiben regelmäßig neue Inhalte, überlegen aber nicht, wie passende Leserinnen auf den Blog gelangen sollen.
Du brauchst dafür nicht auf jeder Social-Media-Plattform aktiv zu sein. Viel sinnvoller ist es, dich zunächst auf ein oder zwei langfristige Trafficquellen zu konzentrieren.
So machst du es besser:
Für einen Blog eignen sich besonders:
▪️Google durch suchoptimierte Artikel
▪️Pinterest durch suchfreundliche Pins
▪️eine E-Mail-Liste für wiederkehrende Besucherinnen
Ich nutze Pinterest gezielt, um Menschen zu meinen Blogartikeln zu führen. Anders als ein kurzlebiger Social-Media-Post kann ein Pin auch Wochen oder Monate nach seiner Veröffentlichung noch gefunden und angeklickt werden.
Plane deshalb nicht nur deinen Artikel, sondern auch seine Verbreitung. Erstelle mehrere unterschiedliche Pins, verlinke passende bestehende Beiträge und gib deinen Leserinnen über ein Freebie die Möglichkeit, in deine E-Mail-Liste zu kommen.
So entsteht aus einem einzelnen Artikel ein langfristiges System.
Mein wichtigstes Learning: Dein Blog ist die Basis. Google, Pinterest und deine E-Mail-Liste sorgen dafür, dass deine Inhalte gefunden werden und nicht nach der Veröffentlichung verschwinden.
10. Sich ständig mit anderen vergleichen
Gerade am Anfang ist es leicht, den eigenen Blog mit großen und erfolgreichen Blogs zu vergleichen.
Du siehst ihre vielen Artikel, hohen Besucherzahlen, professionellen Produkte oder großen E-Mail-Listen. Was du meistens nicht siehst: Diese Blogs wurden über Jahre aufgebaut.
Der Vergleich wird unfair, wenn du deinen Anfang mit dem Ergebnis eines anderen vergleichst.
Außerdem hat jede Bloggerin andere Voraussetzungen. Zeit, Erfahrung, Budget, Unterstützung und das gewählte Thema beeinflussen, wie schnell sich ein Blog entwickelt.
So machst du es besser:
Nutze andere Blogs als Inspiration, aber bleibe bei deinem eigenen Weg.
Vergleiche lieber deine heutige Entwicklung mit deinem Ausgangspunkt:
▪️Welche neuen Fähigkeiten hast du gelernt?
▪️Wie viele hilfreiche Inhalte hast du erstellt?
▪️Welche Themen funktionieren besser?
▪️Was hast du bereits verbessert?
Auch kleine Fortschritte zählen. Der erste veröffentlichte Artikel, der erste Klick über Pinterest oder die erste Anmeldung zur E-Mail-Liste sind wichtige Schritte.
Dein Blog muss nicht genauso aussehen oder wachsen wie der eines anderen Menschen. Er darf sich gemeinsam mit dir entwickeln.
Mein wichtigstes Learning: Vergleiche nehmen dir schnell den Blick für das, was du bereits aufgebaut hast. Entscheidend ist nicht, wie schnell andere wachsen, sondern dass du deinen eigenen Weg konsequent weitergehst.
Fazit: Dein Blog muss am Anfang nicht perfekt sein
Die meisten Anfängerfehler entstehen nicht, weil jemand ungeeignet für das Bloggen ist.
Oft fehlen einfach Erfahrung, ein klarer Plan und realistische Erwartungen. Genau diese Dinge entwickeln sich erst beim Umsetzen.
Du musst deshalb nicht warten, bis du alles über SEO, Pinterest, E-Mail-Marketing oder Monetarisierung weißt. Beginne mit einer klaren Themenrichtung, veröffentliche hilfreiche Inhalte und beobachte, was bei deinen Leserinnen funktioniert.
Vielleicht hast du dich bei einem oder mehreren Punkten in diesem Artikel wiedererkannt.
Das ist kein Grund, an deinem Blog zu zweifeln. Du musst auch nicht alles gleichzeitig verändern. Wähle zunächst einen Fehler aus und überlege dir einen konkreten nächsten Schritt.
Das kann bedeuten, dass du
▪️einen bestehenden Artikel überarbeitest,
▪️passende interne Links ergänzt,
▪️deine ersten Pinterest-Pins erstellst,
▪️oder endlich mit deiner E-Mail-Liste beginnst.
Ein erfolgreicher Blog entsteht nicht über Nacht. Er wächst mit jedem hilfreichen Artikel, jeder neuen Erkenntnis und jeder Entscheidung, weiterzumachen.
Du musst nicht perfekt starten. Du musst nur anfangen und bereit sein, deinen Blog Schritt für Schritt zu verbessern.
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