Black Friday mit Blog und Pinterest vorbereiten: Dein einfacher Fahrplan

Veröffentlicht am 4. August 2026 um 09:26

Black Friday findet erst Ende November statt. Wenn du deinen Blog und Pinterest dafür nutzen möchtest, solltest du mit der Vorbereitung jedoch deutlich früher beginnen.

Denn erfolgreiche Black-Friday-Inhalte entstehen nicht erst wenige Tage vor dem Aktionstag. Blogartikel müssen geschrieben und von Google gefunden werden. Pinterest-Pins benötigen Zeit, um ausgespielt und gespeichert zu werden. Affiliate-Angebote müssen ausgewählt, eigene Produkte vorbereitet und E-Mails rechtzeitig geplant werden.

Gerade auf Pinterest beginnen Menschen früh damit, Ideen zu sammeln, Produkte zu vergleichen und ihre Einkäufe vorzubereiten. Wer erst im November mit den ersten Pins startet, erreicht viele potenzielle Käuferinnen deshalb möglicherweise erst dann, wenn wichtige Entscheidungen bereits getroffen wurden.

Vielleicht denkst du jetzt, dass sich eine Black-Friday-Strategie nur für große Onlineshops oder erfahrene Unternehmerinnen lohnt. Das stimmt nicht. Auch mit einem kleinen Blog kannst du diesen Zeitraum sinnvoll nutzen – beispielsweise mit hilfreichen Vergleichsartikeln, ehrlichen Produktempfehlungen, Affiliate-Links, einem eigenen digitalen Produkt oder einem kostenlosen Guide, der neue Leserinnen in deine E-Mail-Liste führt.

Wichtig ist dabei nicht, möglichst viele beliebige Angebote zu bewerben. Viel sinnvoller ist es, ausgewählte Inhalte zu erstellen, die zu deinem Blog, deiner Zielgruppe und deinen tatsächlichen Empfehlungen passen.

In diesem Artikel zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du Black Friday mit deinem Blog und Pinterest vorbereitest. Du erfährst, wann du beginnen solltest, welche Inhalte eine echte Kaufabsicht ansprechen und wie aus Blogartikeln, Pins und E-Mails ein übersichtliches System entsteht.

1. Warum du Black Friday schon mehrere Monate vorher vorbereiten solltest

Viele beginnen erst im November damit, über Black Friday nachzudenken. Für eine kurzfristige Rabattaktion mag das noch funktionieren. Wenn du jedoch mit deinem Blog, Google und Pinterest passende Menschen erreichen möchtest, ist dieser Zeitpunkt meistens zu spät.

Ein Blogartikel benötigt Zeit, bis Google ihn entdeckt, einordnet und möglicherweise in den Suchergebnissen anzeigt. Auch Pinterest funktioniert nicht wie ein schnelllebiger Social-Media-Kanal. Pins können über Wochen oder Monate gespeichert, weiterverbreitet und später erneut ausgespielt werden.

Pinterest weist selbst darauf hin, dass die Planung für das Weihnachtsgeschäft bereits früh beginnt und die Aktivität rund um saisonale Einkäufe schon ab September deutlich zunimmt. Viele Nutzer suchen nicht erst am Black Friday nach Angeboten. Sie sammeln vorher Ideen, vergleichen Produkte und überlegen, was sie tatsächlich benötigen.

Deshalb ist eine frühzeitige Vorbereitung so wichtig:

• Du kannst passende Angebote in Ruhe auswählen.

• Deine Blogartikel haben Zeit, von Google gefunden zu werden.

• Du kannst verschiedene Pin-Texte und Designs testen.

• Du musst nicht kurz vor Black Friday alles gleichzeitig erstellen.

• Deine Leser können deine Empfehlungen bereits vor dem Aktionstag kennenlernen.

• Du hast genügend Zeit, E-Mails und Aktualisierungen vorzubereiten.

Ein sinnvoller Zeitplan kann so aussehen:

August und September:

Themen recherchieren, passende Produkte auswählen und erste Blogartikel veröffentlichen.

September und Oktober:

Pinterest-Pins erstellen, verschiedene Hooks testen und bestehende Artikel aktualisieren.

Anfang November:

Konkrete Angebote, Preise und Aktionszeiträume ergänzen. Newsletter und weitere Pins vorbereiten.

Black-Friday-Woche:

Aktuelle Informationen kontrollieren, Angebote deutlich kennzeichnen und deine Leser gezielt auf die passenden Artikel führen.

Du musst nicht schon im Sommer sämtliche Rabattpreise kennen. Viele Anbieter veröffentlichen ihre genauen Aktionen erst später. Das Grundgerüst deiner Inhalte kannst du trotzdem frühzeitig erstellen. Preise, Rabattcodes und Laufzeiten ergänzt du, sobald sie verbindlich feststehen.

So verteilst du die Arbeit auf mehrere Wochen und schaffst Inhalte, die nicht nur für einen einzigen Tag relevant sind. Ein guter Vergleichs- oder Erfahrungsartikel kann das ganze Jahr über Besucher erreichen und wird vor Black Friday lediglich aktualisiert.

2. Lege zuerst fest, was du mit Black Friday erreichen möchtest

Bevor du Blogartikel schreibst und zahlreiche Pinterest-Pins erstellst, solltest du dein eigentliches Ziel festlegen. Denn nicht jeder Black-Friday-Inhalt muss unmittelbar zu einem Verkauf führen.

Je nachdem, wie weit dein Blog oder Online-Business bereits aufgebaut ist, kannst du unterschiedliche Ziele verfolgen.

1. Mit Affiliate-Empfehlungen Einnahmen erzielen

Du stellst ausgewählte Tools, Kurse oder Produkte vor und erhältst eine Provision, wenn jemand über deinen Affiliate-Link kauft. Besonders geeignet sind Angebote, die du selbst kennst und die zu den Themen deines Blogs passen.

Statt eine lange Liste mit beliebigen Rabatten zu veröffentlichen, solltest du deinen Leserinnen bei der Entscheidung helfen:

✔️Für wen ist das Produkt geeignet?

✔️Welches Problem löst es?

✔️Was ist im Angebot enthalten?

✔️Wie hoch ist der tatsächliche Preisvorteil?

✔️Gibt es wichtige Voraussetzungen oder Folgekosten?

✔️Würdest du das Produkt auch ohne Rabatt empfehlen?

Eine ehrliche Einordnung schafft mehr Vertrauen als eine reine Sammlung möglichst vieler Affiliate-Links.

2. Ein eigenes digitales Produkt verkaufen

Wenn du ein E-Book, einen Kurs oder Vorlagen anbietest, kannst du eine zeitlich begrenzte Aktion planen. Dabei muss es nicht immer ein besonders hoher Preisnachlass sein.

Mögliche Black-Friday-Angebote sind:

✔️ein vergünstigter Produktpreis

✔️ein zusätzlicher Bonus

✔️ein Produktpaket zu einem Gesamtpreis

✔️eine ergänzende Vorlage oder Checkliste

✔️ein zeitlich begrenzetes Einführungsangebot

Achte darauf, dass der reguläre Preis und die Ersparnis transparent dargestellt werden. Künstlicher Zeitdruck oder ein angeblich einmaliges Angebot, das anschließend ständig verlängert wird, wirkt wenig glaubwürdig.

3. Neue Newsletter-Abonnentinnen gewinnen

Vielleicht hast du noch kein eigenes Produkt oder möchtest Black Friday nicht ausschließlich für Verkäufe nutzen. Dann kann dein Ziel darin bestehen, neue Leserinnen für deine E-Mail-Liste zu gewinnen.

Ein passender kostenloser Inhalt könnte zum Beispiel sein:

• eine Black-Friday-Checkliste für Blogger

• ein einfacher Vorbereitungsplan

• eine Liste sinnvoller Blog-Tools

• ein Pinterest-Contentplan für das vierte Quartal

• eine Vorlage zur Planung von Angeboten und Blogartikeln

Über deine E-Mail-Liste kannst du später hilfreiche Inhalte, ehrliche Empfehlungen und eigene Angebote teilen.

4. Mehr Blog-Traffic aufbauen

Saisonale Themen können neue Leserinnen auf deinen Blog bringen. Damit dieser Traffic nicht nach Black Friday wieder verschwindet, solltest du die Besucher gezielt zu zeitlosen Inhalten weiterführen.

Verlinke beispielsweise auf Artikel über:

• Blogaufbau

• Pinterest-Marketing

• Affiliate-Marketing

• digitale Produkte

• hilfreiche Tools für Blogger

• den Aufbau eines langfristigen Content-Systems

So wird aus einem saisonalen Artikel ein sinnvoller Einstieg in deinen gesamten Blog.

Du kannst mehrere Ziele miteinander verbinden. Lege trotzdem ein Hauptziel fest. Wenn ein Artikel gleichzeitig mehrere Produkte verkaufen, Newsletter-Anmeldungen sammeln und auf zahlreiche andere Beiträge verweisen soll, verliert die Leserin schnell den Überblick.

Ein klarer Haupt-Call-to-Action ist deshalb meistens wirkungsvoller als viele gleichwertige Möglichkeiten.

3. Wähle Angebote aus, die wirklich zu deiner Zielgruppe passen

Nicht jedes stark reduzierte Produkt ist automatisch eine gute Empfehlung für deinen Blog. Entscheidend ist, ob das Angebot zu deiner Zielgruppe passt und ein konkretes Problem löst.

Schreibst du beispielsweise für Anfängerinnen, die einen Blog starten und Pinterest für mehr Sichtbarkeit nutzen möchten, könnten diese Bereiche sinnvoll sein:

✔️Website- und Bloganbieter

✔️E-Mail-Marketing-Programme

✔️Planungstools

✔️Designprogramme und Vorlagen

✔️Pinterest-Kurse

✔️SEO- und Keyword-Tools

✔️Kurse rund um Blogaufbau und Affiliate-Marketing

✔️E-Books oder Vorlagen für Contentplanung

✔️technische Programme, die du selbst verwendest

Eine Leserin, die deinen Blog besucht, sollte erkennen können, warum du genau dieses Produkt empfiehlst. Ein beliebiges Angebot nur wegen einer hohen Provision einzubauen, kann dagegen schnell Vertrauen kosten.

Bevor du dich für eine Empfehlung entscheidest, prüfe deshalb:

✔️Habe ich das Produkt selbst verwendet oder gründlich geprüft?

✔️Passt es zum aktuellen Wissensstand meiner Zielgruppe?

✔️Löst es ein Problem, das meine Leserinnen tatsächlich haben?

✔️Ist der reguläre Preis nachvollziehbar?

✔️Handelt es sich wirklich um ein gutes Angebot?

✔️Gibt es ein Abonnement oder weitere Folgekosten?

✔️Wie lange gilt die Aktion?

✔️Welche Bedingungen gelten für die Affiliate-Provision?

✔️Darf ich Preise, Logos und Werbematerialien verwenden?

✔️Kann ich das Produkt ehrlich empfehlen, ohne wichtige Nachteile zu verschweigen?

Besonders bei Kursen und digitalen Produkten solltest du nicht nur aufzählen, welche Inhalte enthalten sind. Erkläre auch, für wen das Angebot sinnvoll ist – und für wen möglicherweise nicht.

Eine Anfängerin benötigt zum Beispiel nicht sofort mehrere kostenpflichtige Programme, einen großen Kurs und verschiedene Automatisierungstools. Häufig reicht zunächst eine einfache Grundausstattung. Genau diese ehrliche Einordnung kann deinen Artikel von oberflächlichen Angebotslisten unterscheiden.

Achte außerdem darauf, Affiliate-Links transparent zu kennzeichnen. Deine Leserinnen sollten bereits vor dem Klick erkennen können, dass du bei einem Kauf möglicherweise eine Provision erhältst. Ein sichtbarer Affiliate-Hinweis schafft Klarheit und macht deine Empfehlung nicht weniger wertvoll.

Erstelle am besten eine kleine Übersicht mit allen ausgewählten Angeboten. Notiere dir Anbieter, regulären Preis, Aktionspreis, Laufzeit, Affiliate-Link und den dazugehörigen Blogartikel. So behältst du den Überblick und kannst die Angaben vor der Veröffentlichung noch einmal kontrollieren.

Wenige passende und ausführlich erklärte Empfehlungen sind meistens stärker als eine lange Liste, bei der die Leserin selbst herausfinden muss, welches Angebot zu ihr passt.

4. Erstelle Blogartikel mit einer klaren Such- und Kaufintention

Damit deine Black-Friday-Inhalte nicht nur kurzfristig Aufmerksamkeit erzeugen, solltest du für jeden Artikel überlegen, wonach deine Zielgruppe tatsächlich sucht.

Nicht jede Person, die einen Artikel über Black Friday liest, möchte sofort etwas kaufen. Manche suchen zunächst nach Ideen, andere vergleichen bereits konkrete Produkte. Je genauer dein Artikel zu dieser Suchintention passt, desto hilfreicher ist er für deine Leserinnen.

Grundsätzlich eignen sich vier Arten von Blogartikeln:

1. Ratgeber und Anleitungen

Diese Artikel richten sich an Menschen, die Black Friday für ihr eigenes Business nutzen möchten, aber noch keinen klaren Plan haben.

Mögliche Themen sind:

• Black Friday mit Blog und Pinterest vorbereiten

• eine Black-Friday-Aktion für digitale Produkte planen

• Affiliate-Marketing an Black Friday richtig einsetzen

• Pinterest-Content für Black Friday erstellen

• Black-Friday-E-Mails vorbereiten

Die Kaufabsicht ist bei solchen Suchanfragen noch nicht immer sehr hoch. Dafür kannst du Vertrauen aufbauen, deinen kostenlosen Guide anbieten und passende weiterführende Artikel verlinken.

2. Produktvergleiche

Bei einem Vergleich ist die Leserin bereits näher an einer Kaufentscheidung. Sie kennt ihr Problem und möchte wissen, welches Angebot am besten zu ihr passt.

Mögliche Artikel sind:

• die besten E-Mail-Marketing-Tools für Blogger im Vergleich

• Pinterest-Kurse für Anfängerinnen im Vergleich

• Website-Anbieter für den eigenen Blog vergleichen

• kostenlose und kostenpflichtige Planungstools

• die besten Black-Friday-Angebote für Blogger

Ein hilfreicher Vergleich sollte nicht nur Preise und Funktionen aufzählen. Er sollte verständlich erklären, welches Produkt sich für welche Ausgangssituation eignet.

3. Erfahrungsberichte und Produkttests

Suchanfragen mit Begriffen wie „Erfahrungen“, „Test“, „lohnt sich“ oder „für wen geeignet“ weisen häufig auf eine konkrete Kaufabsicht hin.

Geeignete Artikelüberschriften könnten sein:

✔️Lohnt sich dieser Pinterest-Kurs für Anfängerinnen?

✔️Meine Erfahrungen mit einem E-Mail-Marketing-Tool

✔️Dieses Blog-Tool habe ich mehrere Monate getestet

✔️Ist der Kurs sein Geld wert?

Das sind die Vor- und Nachteile des Angebots

Ein glaubwürdiger Erfahrungsbericht braucht eigene Beobachtungen. Erkläre, warum du das Produkt gekauft hast, wie du es eingesetzt hast, was dir geholfen hat und welche Grenzen du festgestellt hast. Verschweige Nachteile nicht nur deshalb, weil du einen Affiliate-Link verwendest.

4. Angebotsartikel

Ein Angebotsartikel richtet sich an Leserinnen, die gezielt nach aktuellen Rabatten suchen. Hier ist die Kaufabsicht besonders hoch – gleichzeitig veralten die Informationen schnell.

Mögliche Suchbegriffe sind:

✔️Black-Friday-Angebote für Blogger

✔️Black-Friday-Rabatt für ein bestimmtes Tool

✔️Pinterest-Kurs Black Friday

✔️Blog-Tools im Angebot

✔️Online-Business-Kurse Black Friday

Kennzeichne bei jedem Angebot deutlich:

✔️den regulären Preis

✔️den Aktionspreis

✔️die tatsächliche Ersparnis

✔️den Aktionszeitraum

✔️mögliche Rabattcodes

✔️enthaltene Leistungen

✔️Kündigungsfristen oder Folgekosten

✔️deinen Affiliate-Hinweis

Übernimm Preisangaben nicht ungeprüft aus älteren Werbematerialien. Kontrolliere alle Informationen kurz vor der Veröffentlichung direkt beim Anbieter.

Du musst nicht zu jedem Angebot einen neuen Artikel erstellen. Häufig ist es sinnvoller, einen bestehenden Erfahrungsbericht zu aktualisieren und zusätzlich einen zentralen Black-Friday-Übersichtsartikel anzulegen. Von dort kannst du auf deine ausführlichen Vergleiche und Erfahrungen weiterleiten.

So entsteht eine klare Verbindung:

✔️Der Ratgeber erreicht Menschen in der Planungsphase.

✔️Der Vergleich hilft bei der Auswahl.

✔️Der Erfahrungsbericht beantwortet konkrete Zweifel.

✔️Der Angebotsartikel führt zur aktuellen Aktion.

Diese Inhalte begleiten deine Leserinnen Schritt für Schritt, anstatt ihnen sofort einen Kaufbutton ohne ausreichende Orientierung zu zeigen.

5. Bereite deine Blogartikel für Google und spätere Aktualisierungen vor

Ein Black-Friday-Artikel muss nicht nach wenigen Tagen wertlos werden. Wenn du ihn von Anfang an sinnvoll aufbaust, kannst du ihn jedes Jahr aktualisieren und erneut über Pinterest teilen.

Verwende deshalb möglichst eine zeitlose URL. Statt einer Adresse wie:

/black-friday-angebote-2026

ist diese Variante langfristig besser:

/black-friday-angebote-fuer-blogger

Die aktuelle Jahreszahl kannst du trotzdem im sichtbaren Titel, im SEO-Titel und in der Einleitung ergänzen. Im nächsten Jahr aktualisierst du diese Angaben, ohne einen komplett neuen Artikel und eine neue URL anzulegen.

Prüfe für jeden Artikel außerdem diese SEO-Grundlagen:

• ein klares Hauptkeyword

• eine verständliche Artikelüberschrift

• ein eigener SEO-Titel

• eine passende Meta-Beschreibung

• logisch aufgebaute Zwischenüberschriften

• kurze und gut lesbare Absätze

• aussagekräftige Dateinamen und Alternativtexte für Bilder

• interne Links zu passenden Artikeln

• ein deutlich sichtbares Aktualisierungsdatum

• eine gute Darstellung auf dem Smartphone

Das wichtigste Suchwort sollte natürlich in der Überschrift, in der Einleitung und an einigen passenden Stellen im Artikel vorkommen. Wiederhole es jedoch nicht in jedem Absatz. Der Text soll weiterhin angenehm zu lesen sein und die Fragen deiner Leserinnen vollständig beantworten.

Ergänze außerdem interne Links zu zeitlosen Inhalten. Ein Artikel über Black-Friday-Angebote kann beispielsweise zu diesen Themen weiterführen:

• Blog starten

• Pinterest für mehr Blog-Traffic nutzen

• Affiliate-Marketing aufbauen

• digitale Produkte erstellen

• E-Mail-Liste aufbauen

• hilfreiche Tools für Blogger auswählen

einer einzelnen Angebotsseite hängen, sondern kann weitere Inhalte deines Blogs entdecken.

Lege dir zusätzlich eine kleine Aktualisierungscheckliste an. Kurz vor der nächsten Black-Friday-Saison überprüfst du:

• Sind alle empfohlenen Produkte noch verfügbar?

• Stimmen reguläre Preise und Aktionspreise?

• Funktionieren sämtliche Links und Rabattcodes?

• Haben sich Leistungen oder Konditionen geändert?

• Sind Aktionsbeginn und Aktionsende korrekt?

• Passen Screenshots und Produktbilder noch?

• Ist die Jahreszahl überall aktuell?

• Sind abgelaufene Angebote entfernt oder eindeutig gekennzeichnet?

Wenn eine Aktion beendet ist, solltest du den Artikel nicht sofort löschen. Entferne veraltete Rabattangaben und erkläre transparent, dass das Angebot abgelaufen ist. Anschließend kannst du auf einen regulären Erfahrungsbericht, eine Warteliste oder eine passende Alternative verweisen.

So investierst du nicht jedes Jahr erneut Zeit in einen komplett neuen Artikel. Du entwickelst einen bestehenden Inhalt weiter, sammelst langfristig Erfahrungen und verbesserst ihn mit jeder Black-Friday-Saison.

6. Starte mit deinen Black-Friday-Pins deutlich vor November

Pinterest wird häufig wie ein klassischer Social-Media-Kanal behandelt. Tatsächlich nutzen viele Menschen die Plattform jedoch als visuelle Suchmaschine: Sie suchen nach Ideen, speichern hilfreiche Inhalte und greifen später erneut darauf zurück.

Genau deshalb solltest du nicht bis zur Black-Friday-Woche warten, um deine ersten Pins zu veröffentlichen. Pinterest benötigt Zeit, um neue Inhalte einzuordnen und den passenden Nutzerinnen anzuzeigen.

Beginne möglichst im September mit den ersten Pins. Wenn dein Artikel bereits im August fertig ist, kannst du auch früher starten. In der Black-Friday-Woche veröffentlichst du dann zusätzliche Varianten mit aktuellen Angeboten und zeitlich passenden Formulierungen.

Erstelle für einen wichtigen Blogartikel nicht nur einen einzigen Pin. Teste verschiedene Hooks, Farben und Blickwinkel, damit du herausfinden kannst, welche Ansprache bei deiner Zielgruppe funktioniert.

Mögliche Pin-Hooks sind:

✔️Black Friday mit Blog und Pinterest vorbereiten

✔️Warte nicht bis November: Dein Black-Friday-Fahrplan

✔️Diese Black-Friday-Fehler würde ich vermeiden

✔️So planst du deine Black-Friday-Inhalte rechtzeitig

✔️Black Friday für Blogger: Was du jetzt vorbereiten solltest

✔️Affiliate-Marketing an Black Friday: So gehst du strategisch vor

✔️Deine Black-Friday-Checkliste für Blog und Pinterest

✔️Mehr System, weniger Last-Minute-Stress an Black Friday

Die Pins sollten nicht alle gleich aussehen. Du kannst beispielsweise diese Varianten testen:

✔️eine übersichtliche Checkliste

✔️eine realistische Arbeitsplatzszene

✔️einen Kalender mit klarer Zeitplanung

✔️einen Laptop mit Pinterest-Planung

✔️ein kontrastreiches typografisches Design

✔️eine persönliche Variante mit deiner eigenen Erfahrung

Achte darauf, dass die wichtigste Aussage auch auf einem kleinen Smartphone-Display schnell erkennbar ist. Zu viel Text, mehrere Schriftarten und unruhige Collagen erschweren das Lesen.

Der Pin-Titel und die Beschreibung sollten das Thema klar benennen. Verwende relevante Begriffe wie „Black Friday vorbereiten“, „Pinterest für Blogger“, „Black Friday Marketing“ oder „Affiliate-Marketing“, ohne daraus eine unnatürliche Keyword-Liste zu machen.

Eine passende Beschreibung könnte beispielsweise so beginnen:

„Du möchtest Black Friday mit deinem Blog und Pinterest nutzen? In dieser Anleitung erfährst du, wann du mit der Vorbereitung beginnen solltest, welche Blogartikel eine echte Kaufabsicht ansprechen und wie du deine Pinterest-Pins rechtzeitig planst.“

Verlinke jeden Pin direkt mit dem Artikel, dessen Inhalt er ankündigt. Führe die Nutzerinnen nicht pauschal auf deine Startseite. Dort müssten sie den versprochenen Beitrag erst suchen und verlassen die Website möglicherweise wieder.

Erstelle außerdem Pins für unterschiedliche Phasen:

Frühe Planungsphase:

Fahrpläne, Checklisten und grundlegende Strategien.

Vergleichsphase:

Erfahrungsberichte, Produktvergleiche und Entscheidungshilfen.

Aktionsphase:

Konkrete Angebote, Rabattzeiträume und zeitlich begrenzte Hinweise.

So begleitest du deine Zielgruppe von der ersten Planung bis zu einer möglichen Kaufentscheidung – ohne sie von Anfang an ausschließlich mit Rabatten anzusprechen.

7. Verbinde Pinterest, Blog und E-Mail-Marketing zu einem einfachen System

Ein einzelner Pinterest-Pin führt nicht automatisch zu einem Verkauf. Meistens benötigt eine Leserin mehrere Berührungspunkte, bevor sie sich für ein Produkt, einen Kurs oder ein Tool entscheidet.

Deshalb sollten Pinterest, dein Blog und deine E-Mail-Liste nicht getrennt voneinander arbeiten. Zusammen können sie ein einfaches System bilden:

1. Eine Nutzerin entdeckt deinen Pin auf Pinterest.

2. Der Pin führt sie zu einem passenden Blogartikel.

3. Im Artikel bekommt sie eine hilfreiche Antwort auf ihre Frage.

4. Sie kann sich für einen passenden kostenlosen Inhalt anmelden.

5. Über deine E-Mails erhält sie weitere Tipps und ausgewählte Empfehlungen.

6. Wenn das Angebot zu ihr passt, kann sie anschließend eine informierte Kaufentscheidung treffen.

Der Blogartikel ist dabei das verbindende Element. Er bietet mehr Platz als ein Pin oder ein Social-Media-Beitrag, um ein Produkt verständlich vorzustellen, Vor- und Nachteile zu erklären und wichtige Fragen zu beantworten.

Biete einen passenden kostenlosen Inhalt an

Dein Freebie sollte möglichst eng mit dem Artikel verbunden sein. Nach einem Beitrag über die Black-Friday-Vorbereitung könntest du beispielsweise eine Checkliste oder einen einfachen Zeitplan anbieten.

Wenn du kein eigenes Black-Friday-Freebie erstellen möchtest, kannst du auch einen bereits vorhandenen Guide verwenden. Wichtig ist, dass der Übergang natürlich wirkt. Dein 0-€-Blog- und Pinterest-Starterguide passt besonders zu Leserinnen, die noch am Anfang stehen und zuerst ihre grundlegende Strategie aufbauen möchten.

Bereite eine kurze E-Mail-Serie vor

Du benötigst keine komplizierte Automation mit zahlreichen Nachrichten. Eine übersichtliche Folge kann bereits aus wenigen E-Mails bestehen:

E-Mail 1 – Mehrwert und Download

Die Abonnentin erhält den versprochenen Guide oder die Checkliste.

E-Mail 2 – Vorbereitung und typische Fehler

Du erklärst, warum frühe Planung wichtig ist und welche Fehler du vermeiden würdest.

E-Mail 3 – Entscheidungshilfe

Du stellst einen Vergleich, Erfahrungsbericht oder eine hilfreiche Empfehlung vor.

E-Mail 4 – Aktuelles Angebot

Du informierst transparent über Preis, Laufzeit und Bedingungen der Aktion.

E-Mail 5 – Erinnerung vor Aktionsende

Du erinnerst kurz an das Ende des Angebots, ohne künstlichen Druck aufzubauen.

Versende nicht jede Nachricht ausschließlich mit dem Ziel, etwas zu verkaufen. Hilfreiche Hinweise, ehrliche Erfahrungen und klare Entscheidungshilfen stärken das Vertrauen und machen deine E-Mails wertvoller.

Führe zu einem klaren nächsten Schritt

Jeder Inhalt sollte einen gut erkennbaren Haupt-Call-to-Action haben:

• im Pin: den vollständigen Artikel lesen

• im Ratgeber: den kostenlosen Guide herunterladen

• im Vergleich: ausführlichen Erfahrungsbericht öffnen

• im Erfahrungsbericht: Angebot ansehen

• in der E-Mail: die passende Information oder Aktion aufrufen

Vermeide es, direkt nebeneinander mehrere Kurse, Tools, Newsletter und Blogartikel gleich stark zu bewerben. Zu viele Möglichkeiten können dazu führen, dass am Ende gar keine ausgewählt wird.

Mit einer klaren Leserreise entsteht aus einzelnen Inhalten ein zusammenhängendes System. Pinterest bringt neue Menschen auf deinen Blog, der Blog schafft Orientierung und über deine E-Mails kannst du die Beziehung langfristig weiterführen – auch nachdem Black Friday vorbei ist.

Verbindung von Blog, Pinterest und E-Mail-Marketing für Black Friday

8. Erstelle einen realistischen Zeitplan für deine Black-Friday-Vorbereitung

Eine gute Black-Friday-Strategie muss nicht kompliziert sein. Du brauchst weder täglich neue Inhalte noch unzählige Angebote. Viel wichtiger ist ein realistischer Zeitplan, den du auch mit wenig Zeit umsetzen kannst.

Teile die Vorbereitung dafür in vier Phasen auf.

Phase 1: Grundlage schaffen – August und September

In dieser Phase legst du fest, welche Inhalte und Angebote für deine Zielgruppe sinnvoll sind.

Deine Aufgaben:

• Hauptziel der Aktion bestimmen

• passende eigene Produkte oder Affiliate-Angebote auswählen

• Suchbegriffe und Fragen deiner Zielgruppe sammeln

• bestehende Erfahrungsberichte und Vergleiche prüfen

• neue Blogartikel planen und schreiben

• Affiliate-Bedingungen der Anbieter kontrollieren

• zeitlose URLs und eine übersichtliche Artikelstruktur festlegen

• einen passenden kostenlosen Guide auswählen oder vorbereiten

Du musst zu diesem Zeitpunkt noch keine konkreten Rabattpreise kennen. Erstelle zunächst die Inhalte, die unabhängig von einer einzelnen Aktion hilfreich bleiben.

Phase 2: Sichtbarkeit aufbauen – September und Oktober

Jetzt beginnt die Pinterest-Phase. Erstelle für jeden wichtigen Artikel mehrere Pin-Varianten und veröffentliche sie nach und nach.

Deine Aufgaben:

• verschiedene Pin-Hooks entwickeln

• unterschiedliche Designs und Bildmotive testen

• Pinterest-Titel und Beschreibungen formulieren

• passende Pinnwände auswählen

• neue und bestehende Artikel intern miteinander verlinken

• Anmeldeformulare und Downloads testen

• erste E-Mails vorbereiten

• Klicks und Speicherungen beobachten

Veröffentliche nicht alle Pins am selben Tag. Verteile sie über mehrere Wochen und teste verschiedene Blickwinkel. Ein Checklisten-Pin kann andere Nutzerinnen ansprechen als ein Erfahrungs- oder Fehlervermeidungs-Pin.

Phase 3: Angebote aktualisieren – Anfang November

Sobald die Anbieter ihre konkreten Aktionen veröffentlichen, ergänzt du die verbindlichen Informationen.

Prüfe und aktualisiere:

✔️reguläre Preise

✔️Aktionspreise

✔️tatsächliche Ersparnis

✔️Start und Ende der Aktion

✔️Rabattcodes

✔️enthaltene Leistungen und Boni

✔️Kündigungsfristen und Folgekosten

✔️Affiliate-Links

✔️rechtlich erforderliche Hinweise

✔️Produktbilder und Werbematerialien

Kontrolliere alle Angaben möglichst direkt beim jeweiligen Anbieter. Verlasse dich nicht auf alte Screenshots oder Informationen aus dem Vorjahr.

Phase 4: Black-Friday-Woche begleiten

In der eigentlichen Aktionswoche geht es nicht mehr darum, völlig neue Strategien zu entwickeln. Jetzt kontrollierst und verteilst du die vorbereiteten Inhalte.

Deine Aufgaben:

✔️Links und Rabattcodes erneut testen

✔️aktuelle Pins veröffentlichen

✔️geplante E-Mails versenden

✔️abgelaufene oder ausverkaufte Angebote kennzeichnen

✔️häufige Fragen im Artikel ergänzen

✔️Statistiken und Klicks beobachten

✔️deine Leser kurz vor Aktionsende sachlich erinnern

Plane außerdem etwas Zeit für unvorhergesehene Änderungen ein. Anbieter können Preise, Laufzeiten oder Boni kurzfristig anpassen. Automatisiere deshalb nur Inhalte, deren Angaben bereits verbindlich bestätigt wurden.

Nach Black Friday

Nach dem Aktionstag ist die Arbeit noch nicht vollständig abgeschlossen:

✔️abgelaufene Angebote kennzeichnen

✔️falsche oder veraltete Preise entfernen

✔️saisonale E-Mails beenden

✔️Klicks, Anmeldungen und Verkäufe auswerten

✔️erfolgreiche Pins und Artikel notieren

✔️Erkenntnisse für das nächste Jahr festhalten

✔️zeitlose Inhalte wieder in den Vordergrund stellen

So musst du im nächsten Jahr nicht wieder bei null anfangen. Du aktualisierst deine besten Artikel, entwickelst neue Pin-Varianten und verbesserst deinen Ablauf anhand echter Ergebnisse.

9. Vermeide diese typischen Fehler bei deiner Black-Friday-Strategie

Auch mit einer kleinen Reichweite kannst du Black Friday sinnvoll nutzen. Einige typische Fehler sorgen jedoch dafür, dass viel Arbeit entsteht, ohne dass deine Inhalte wirklich hilfreich sind oder zu deinem Blog passen.

Fehler 1: Erst kurz vor Black Friday beginnen

Wenn du erst wenige Tage vorher einen Artikel schreibst und die ersten Pins veröffentlichst, bleibt kaum Zeit für Google und Pinterest. Außerdem musst du Blogartikel, Designs, E-Mails und Angebote gleichzeitig vorbereiten.

Beginne deshalb früh mit den zeitlosen Grundlagen und ergänze aktuelle Preise und Rabattcodes später.

Fehler 2: Möglichst viele Angebote sammeln

Eine lange Liste wirkt zunächst umfangreich. Sie hilft deinen Leserinnen aber wenig, wenn nicht erklärt wird, welches Produkt für welche Situation geeignet ist.

Konzentriere dich lieber auf wenige, sorgfältig ausgewählte Empfehlungen. Zeige Unterschiede, Voraussetzungen, Vorteile und mögliche Nachteile.

Fehler 3: Nur auf eine hohe Provision achten

Eine hohe Affiliate-Provision macht ein Produkt nicht automatisch empfehlenswert. Passt das Angebot nicht zu deiner Zielgruppe oder kannst du es fachlich nicht beurteilen, kann eine unpassende Empfehlung Vertrauen kosten.

Frage dich immer, ob du das Produkt auch dann erwähnen würdest, wenn es keine Provision gäbe.

Fehler 4: Einen Rabatt mit echtem Mehrwert verwechseln

Nicht jedes reduzierte Angebot ist automatisch ein guter Kauf. Manchmal gilt der Preis nur für kurze Zeit, nur für Neukunden oder ausschließlich bei einem langfristigen Abonnement.

Prüfe deshalb nicht nur den Rabatt, sondern auch:

• den regulären Preis

• die Vertragsdauer

• spätere Folgekosten

• Kündigungsbedingungen

• enthaltene Funktionen

• mögliche Einschränkungen

• vergleichbare Alternativen

Fehler 5: Veraltete Preise oder Aktionszeiträume übernehmen

Angebote können sich kurzfristig ändern. Ein falscher Preis oder abgelaufener Rabattcode ist besonders ärgerlich, wenn eine Leserin bereits eine Kaufentscheidung getroffen hat.

Kontrolliere deshalb alle Angaben direkt vor der Veröffentlichung und noch einmal während der Aktionswoche.

Fehler 6: Affiliate-Links nicht deutlich kennzeichnen

Deine Leserinnen sollten wissen, wenn du bei einem Kauf eine Provision erhalten kannst. Verstecke den Hinweis nicht am Ende einer langen Seite.

Ein klarer und gut sichtbarer Affiliate-Hinweis schafft Transparenz und macht eine ehrliche Empfehlung nicht weniger glaubwürdig.

Fehler 7: Auf jedem Pin nur „Black Friday Sale“ schreiben

Ein allgemeiner Rabatt-Hinweis erklärt nicht, warum jemand deinen Artikel öffnen sollte. Auch während einer Verkaufsaktion braucht jeder Pin einen konkreten Nutzen.

Stärkere Hooks sind beispielsweise:

• Welches Blog-Tool lohnt sich wirklich?

• Diese Black-Friday-Angebote passen zu Anfängerinnen

• Darauf solltest du vor dem Kauf eines Online-Kurses achten

• Black Friday für Blogger: Die ehrliche Checkliste

• Diese Kosten übersieht man bei günstigen Tools schnell

Fehler 8: Zu viele Handlungsaufforderungen verwenden

Wenn ein Artikel gleichzeitig zu mehreren Kursen, drei Freebies, einem Newsletter und zahlreichen weiteren Blogartikeln führt, verliert die Leserin möglicherweise den Überblick.

Lege einen klaren Haupt-Call-to-Action fest und ergänze nur wenige passende interne Links.

Fehler 9: Künstlichen Zeitdruck erzeugen

Ein Aktionsende darf deutlich kommuniziert werden. Formulierungen wie „Du verpasst deine einzige Chance“ oder ständig verlängerte Countdown-Aktionen wirken jedoch schnell unglaubwürdig.

Nenne stattdessen sachlich den Aktionszeitraum und gib deinen Leserinnen alle Informationen, die sie für eine ruhige Entscheidung benötigen.

Fehler 10: Nach Black Friday nichts auswerten

Ohne Auswertung weißt du im nächsten Jahr nicht, welche Inhalte tatsächlich funktioniert haben.

Notiere dir deshalb:

• Welche Artikel erhielten die meisten Aufrufe?

• Welche Pins brachten Klicks?

• Welche Empfehlungen wurden geöffnet?

• Welche Seiten führten zu Anmeldungen?

• Welche Angebote wurden gekauft?

• Welche Inhalte verursachten viel Arbeit, aber kaum Reaktionen?

Nicht jede Black-Friday-Aktion muss sofort hohe Einnahmen erzielen. Gerade beim ersten Versuch sammelst du wertvolle Daten, mit denen du dein System im nächsten Jahr gezielter verbessern kannst.

Bloggerin wertet die Ergebnisse ihrer Black-Friday-Strategie aus

Fazit: Früh beginnen und mit einem klaren System arbeiten

Black Friday kann auch für kleine Blogs und Online-Businesses eine gute Möglichkeit sein, neue Leserinnen zu erreichen, Affiliate-Einnahmen zu erzielen oder ein eigenes digitales Produkt anzubieten. Du brauchst dafür weder eine riesige Reichweite noch eine lange Liste mit zahlreichen Rabatten.

Viel wichtiger ist, dass du früh beginnst und deine Inhalte sinnvoll miteinander verbindest.

Wähle nur Angebote aus, die wirklich zu deiner Zielgruppe passen. Erstelle hilfreiche Ratgeber, ehrliche Erfahrungsberichte und verständliche Vergleiche. Veröffentliche deine ersten Pinterest-Pins bereits vor der eigentlichen Aktionsphase und ergänze Preise, Rabattcodes und Laufzeiten, sobald diese verbindlich feststehen.

Achte außerdem darauf, dass deine Leserinnen nicht nur einen Affiliate-Link erhalten, sondern eine echte Entscheidungshilfe. Erkläre, für wen ein Produkt geeignet ist, welche Voraussetzungen gelten und welche Kosten möglicherweise später entstehen. Eine transparente Empfehlung ist langfristig wertvoller als ein kurzfristiger Verkauf.

Dein System kann dabei ganz einfach aussehen:

• Pinterest macht auf deinen Inhalt aufmerksam.

• Dein Blog beantwortet die wichtigsten Fragen.

• Ein passender kostenloser Guide vertieft das Thema.

• Deine E-Mails begleiten die Leserin weiter.

• Ein Vergleich oder Erfahrungsbericht hilft bei der Kaufentscheidung.

Du musst nicht alle Schritte gleichzeitig umsetzen. Starte mit einem guten Blogartikel und mehreren passenden Pins. Anschließend kannst du weitere Inhalte ergänzen und anhand deiner Ergebnisse herausfinden, was bei deiner Zielgruppe funktioniert.

Wenn du Black Friday zum ersten Mal mit deinem Blog und Pinterest vorbereitest, betrachte die Aktion nicht nur als Verkaufswoche. Du baust Inhalte auf, die du auch im nächsten Jahr aktualisieren und erneut verwenden kannst. So entsteht aus einer kurzfristigen Saison ein langfristiges Content-System.

Dein nächster Schritt: Blog und Pinterest mit einem klaren Plan verbinden

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Häufige Fragen zur Black-Friday-Vorbereitung mit Blog und Pinterest

Wann sollte ich mit der Black-Friday-Vorbereitung beginnen?

Idealerweise beginnst du im August oder September mit der Themenplanung und den ersten Blogartikeln. Deine Pinterest-Pins kannst du anschließend über mehrere Wochen veröffentlichen. Konkrete Preise, Rabattcodes und Aktionszeiträume ergänzt du, sobald die Anbieter ihre Black-Friday-Angebote verbindlich bekannt geben.

Lohnt sich Black Friday auch für einen kleinen Blog?

Ja, auch ein kleiner Blog kann Black Friday sinnvoll nutzen. Entscheidend ist nicht nur die Anzahl deiner Besucher, sondern wie gut deine Inhalte zu deren Suchintention passen. Ein ausführlicher Erfahrungsbericht oder ein hilfreicher Produktvergleich kann auch mit einer kleineren Reichweite gezielt Menschen erreichen, die bereits über einen Kauf nachdenken.

Kann ich Black Friday nutzen, wenn ich kein eigenes Produkt habe?

Du benötigst kein eigenes Produkt. Du kannst passende Affiliate-Angebote vorstellen, hilfreiche Produktvergleiche erstellen oder neue Leserinnen für deine E-Mail-Liste gewinnen. Empfehle jedoch nur Angebote, die zu deinem Blog passen und die du ehrlich beurteilen kannst.

Welche Blogartikel eignen sich für Black Friday?

Besonders geeignet sind Ratgeber, Produktvergleiche, Erfahrungsberichte und aktuelle Angebotsübersichten. Suchanfragen mit Begriffen wie „Erfahrungen“, „Vergleich“, „lohnt sich“, „Kosten“ oder „Angebot“ weisen häufig auf eine stärkere Kaufabsicht hin. Der Artikel sollte trotzdem eine echte Entscheidungshilfe bieten und nicht nur aus Affiliate-Links bestehen.

Wie viele Pinterest-Pins sollte ich für einen Artikel erstellen?

Eine feste Zahl gibt es nicht. Für einen wichtigen Black-Friday-Artikel kannst du zunächst fünf bis zehn deutlich unterschiedliche Pins erstellen. Teste verschiedene Hooks, Farben, Bildmotive und Blickwinkel. Veröffentliche die Varianten nach und nach, anstatt alle Pins gleichzeitig hochzuladen.

Sollte ich Black-Friday-Pins schon veröffentlichen, obwohl die Angebote noch nicht bekannt sind?

Ja. In der frühen Phase kannst du Pins zu Planung, Vorbereitung, Fehlern, Checklisten und Entscheidungshilfen veröffentlichen. Aktuelle Preise und Rabatte bewirbst du erst, wenn die Informationen bestätigt sind. So baust du frühzeitig Sichtbarkeit auf, ohne unklare Versprechen zu machen.

Muss ich Affiliate-Links kennzeichnen?

Ja, Affiliate-Links müssen für deine Leserinnen klar erkennbar sein. Platziere einen verständlichen Hinweis gut sichtbar und nicht erst versteckt am Ende des Artikels. Informiere darüber, dass du bei einem Kauf über den Link möglicherweise eine Provision erhältst, ohne dass sich der Preis für die Käuferin erhöht.

Sollte ich jedes Jahr einen neuen Black-Friday-Artikel schreiben?

In den meisten Fällen ist es besser, einen bestehenden Artikel mit einer zeitlosen URL zu aktualisieren. Ersetze alte Preise, prüfe alle Links und ergänze neue Angebote. Ein neuer Artikel ist nur sinnvoll, wenn sich das Thema oder die Suchintention deutlich vom bisherigen Beitrag unterscheidet.

Was mache ich nach Black Friday mit dem Artikel?

Lösche den Artikel nicht sofort. Kennzeichne abgelaufene Aktionen, entferne veraltete Angaben und verweise auf reguläre Erfahrungsberichte oder passende Alternativen. Vor der nächsten Black-Friday-Saison kannst du den Beitrag erneut aktualisieren und mit frischen Pinterest-Pins bewerben.


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